BSG Blutwerte

Die BSG Blutwerte geben im Rahmen einer Blutuntersuchung Aufschluss über die Blutsenkungsgeschwindigkeit. Mit dem Blutwert BSG kann nachgewiesen werden, ob im Körper eine Entzündung stattfindet. Da die BSG Blutwerte jedoch keinen kompletten Aufschluss über ein aussagekräftiges Ergebnis geben, werden die Werte in der Regel noch durch weitere Werte wie zum Beispiel die CRP Werte ergänzt oder gar ersetzt.

Bestimmung der BSG Blutwerte

Bei der Bestimmung der BSG Blutwerte wird gemessen in welchem Zeitraum sich bei einer Blutprobe die Blutsenkungsgeschwindigkeit im Reagenzglas abspielt. Erfolgt dies in einer beschleunigten Form, sind die Blutwerte BSG erhöht und der Verdacht auch eine Entzündung im Körper liegt nahe. Im Grunde kann davon ausgegangen werden, dass jede Form der Entzündung die BSG Blutwerte in die Höhe treibt. Dies liegt an den Eiweißstoffen im Blut, welche durch die roten Blutkörperchen zerklumpen, wodurch sie sich schneller auf dem Boden absetzten.

BSG Messverfahren

Die normalen BSG Blutwerte werden nach dem Messverfahren des Mediziners Alf Westergren ermittelt. So wird in diesem Zusammenhang auch von dem Westergren Verfahren gesprochen. Nach diesem Verfahren gilt, dass bei Männern der Blutwert BSG bis zu 15 Millimeter in der Stunde beträgt und bei Männern mit einem Alter von über 50 Jahren die Blutsenkung bei 20 Millimeter in der Stunde liegt. Der Normalwert bei Frauen unter 50 Jahren liegt bei bis zu 20 Millimeter pro Stunde. Bei Frauen über 50 Jahre ist ein Wert von 25 Millimeter pro Stunde im Normalbereich. Wie bei allen Messwerten im Rahmen einer Blutentnahme sollte jedoch stets berücksichtigt werden, dass auch der Blutwert BSG je nach Labor sowie der Tages- oder Jahreszeit große Unterschiede aufweisen kann. Auch ein einzelner Messwert ist nicht immer repräsentativ und sollte stets im Zusammenspiel mit anderen Blutmesswerten gesehen werden.