CRP

Bei dem CRP Blutwert, wird in der medizinischen Fachsprache häufig in der Kurzform als CRP bezeichnet. Die CRP Blutwerte liegen dem C-reaktiven Protein aus der Familie der Pentraxine zu Grunde. Der Protein CRP wird in der Leber gebildet und dort aus ins den Blutkreislauf geleitet. Dieses Protein wird im Falle einer Infektion im Körper immer in größeren Mengen gebildet. Dadurch wird unser Immunsystem stark angeregt. Die Aufgabe von CRP ist es, das Immunsystems des Körpers gegen krankheitsbildende Erreger zu schützen.

Normalwert und Erhöhungsursachen des CRP Wertes

Der CRP Blutwert von einem gesunden Menschen liegt im Normalfall unter 10 mg/l. In zunehmendem Alter kann der CRP Blutwert erhöht sein. Auch in der Endphase einer Schwangerschaft können die CRP Blutwerte erhöht sein. Auch leichte Entzündungen und bakterielle Entzündungen können dazu führen, dass der CRP Blutwert erhöht ist. Je nachdem wie hoch der CRP Blutwert erhöht ist, kann dies für den Mediziner ein wichtiger Hinweis bei der Auswertung des Blutbildes auf das Ausmaß der Erkrankung sein. So kann ein CRP Blutwert zwischen 10 und 50 mg/l ein Hinweis auf eine leichte oder lokale Entzündung sein. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass Rauchen und Ausdauersport ebenfalls zu erhöhten CRP Blutwerten führen kann.

Sehr hohe CRP Werte

CRP Werte über 50 mg/l weisen auf schwere Entzündungen hin. Bei Werten von über 100 mg/l liegt in der Regel eine gravierendere Erkrankung wie bei beispielsweise eine Blutvergiftung, Lungenentzündung, eine bakterielle Hirnhautentzündung oder nach einer schweren Operation vor. Im medizinischen Bereich gelten die CRP Blutwerte als ein sicheres und zeitiges Indiz für eine Entzündung im Körper und findet daher bei der Auswertung eines Blutbildes eine große Beachtung. Abschließend sei bemerkt, dass die unterschiedlichsten Faktoren einen Einfluss auch den CRP Blutwert haben können. Hier sei zum Beispiel das Rauchen, starkes Übergewicht, das Geschlecht, rheumatische Erkrankungen oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten genannt. All diese Faktoren sollten bei der Auswertung der CRP Blutwerte berücksichtigt werden.