GFR

Die Kurzform GFR für den Blutwert GFR bedeutet in der Langversion glomeruläre Filtrationsrate. Die GFR Blutwerte geben bei der Auswertung eines Blutbildes einen Überblick über das Leistungsvermögen der Nieren. Kurz gesagt bedeutet der GFR Blutwert das Filtervermögen der Nieren.

GFR Blutwerte zur Diagnose der Nierenfunktion

Die Blutwerte GFR sind für die Untersuchung und Diagnose sowie für das Ausmaß an Nierenschäden und Funktionsstörungen der Nieren unerlässlich. Die Nieren haben im menschlichen Körper eine lebenswichtige Funktion. Mit dem Urin werden Abfallprodukte und Giftstoffe aus unserem Körper transportiert. Liegt der GFR Blutwert nicht im normalen Bereich, ist die Gefahr groß, dass sich die Giftstoffe und Abfallstoffe in unserem Blut ansiedeln. Infektionen und Autoimmunkrankheiten können die Ursachen für eine Entzündung der Nieren- oder Filterkörperchen darstellen. Ein GFR Blutwert von 95 – 110 ml pro Minute ist als ein Normalwert zu bezeichnen.

Was ist wenn der GFR Wert zu niedrig ist

Sollte der GFR Blutwert über einen Zeitraum von drei Monaten unter dem Wert von 60 ml/min liegen, liegt in der Regel eine chronische Erkrankung der Nieren vor. Zur vollständigen Diagnose wird neben dem Blutwert GFR auch noch der Eiweißgehalt im Urin über den gleichen Zeitraum gemessen. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen im Zusammenhang mit einem Blutbild sind für die Früherkennung von chronischen Nierenerkrankungen sehr wichtig und können durch rechtzeitige und entsprechende Behandlungsmethoden vielen Erkrankten helfen.

Die Höhe der Blutwerte GFR entscheiden im Falle einer Nierenerkrankung auch über die Art und Dosis von Medikamenten. Ob nun die GFR Blutwerte erhöht, zu niedrig oder im Normalbereich liegen, kann je nach Labor deutliche Unterschiede aufweisen. Auch die Tages- und sogar Jahreszeit können ein Kriterium darstellen, ob GFR Blutwerte erhöht, zu niedrig oder normal ausfallen.