Schlechte Blutwerte

Schlechte Blutwerte sind ein Spiegelbild für den Gesundheitszustand eines Menschen. Durch eine Blutabnahme können die Mediziner anhand der Blutwerte Hinweise auf unterschiedlichste Krankheitsbilder bekommen. Damit Patienten eine bessere Übersicht darüber bekommen, ob es sich bei ihren Blutwerten um gute oder schlechte Blutwerte handelt, beachten Sie bitte nachfolgende Kurzerläuterung. Die roten Blutkörperchen, welche in der Fachsprache auch Erythrozyten genannt werden, liefern den roten Farbstoff, das sogenannte Hämoglobin. Die roten Blutkörperchen sind für die Sauerstoffzufuhr des Körpers notwendig. Schlechte Blutwerde können beispielsweise bedeuten, dass die Erythrozyten nicht in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Die Gründe hierfür sind oftmals in einem Eisenmangel oder durch einen erhöhten Blutverlust gegeben.

Mögliche Ursachen für schlechte Blutwerte

Schlechte Blutwerte können jedoch auch bei einer überhöhten Anzahl der roten Blutkörperchen vorliegen. Als Grund kann möglicherweise eine chronische Herzerkrankung, ein chronisches Lungenleiden oder gar eine Störung der Leber sein. Die weißen Blutkörperchen, welche in der medizinischen Fachsprache Leukozyten genannt werden, sind ein wichtiges Abwehrsystem von Krankheitserregern. So kann ein stark erhöhter Anteil an weißen Blutkörperchen schlechte Blutwerte bedeuten. Die Symptome zeigen ist in einer bakteriellen Infektion des Körpers. Aber auch Rheuma, Verbrennung und sogar Stress kann zu erhöhten Werten der Leukozyten führen. Zeigen sich schlechte Blutwerte in Form von zu niedrigen weißen Blutkörperchen, dann können Viruserkrankungen die Ursache sein. Der Blutzucker, welcher in der Fachsprache Glukose genannt wird, liefert Energie über unser Blut zu den einzelnen Zellen im Körper. Wichtig für diesen Prozess ist es, das unsere Bauspeicheldrüse ausreichend von dem köpereigenen Hormon Insulin liefert.

Weitere mögliche Diagnosen bei Blutuntersuchungen

Stellt sich nach einer Blutuntersuchung heraus, dass ein zu hoher Blutzuckerwert gemessen wird, kann dies in der Regel ein Hinweis auf Diabetes sein. Bei einem großen Blutbild wird in der Regel auch eine Blutsenkung vorgenommen. Bei dieser Untersuchung wird gemessen, in welcher Geschwindigkeit sich die Erythrozyten in einem senkrechten Reagenzglas absetzen. Geschieht dies zu schnell, kann dies ein Hinweis auf eine abklingende Infektion im Körper oder auch eine Schwangerschaft sein. Geschieht dies zu langsam, ist wohlmöglich der Hinweis auf einen Sauerstoffmangel gegeben. Hierbei sollte jedoch bedacht werden, dass bei einer solchen Untersuchung insbesondere bei Frauen die Einnahme der Pille, Menstruation oder gar eine Schwangerschaft berücksichtigt werden muss. Die Einnahme von bestimmten Medikamenten kann die Blutwerte ebenfalls ungünstig beeinflussen. Die Blutplättchen, welche in der Fachsprache Thrombozyten genannt werden, sind für die Gerinnung des Blutes verantwortlich. Eine zu geringe Anzahl der Blutplättchen kann auf einen Mangel an Folsäure oder Vitamin B12 zurückzuführen sein.

Aber auch eine Leukämieerkrankung kann die Ursache für eine zu geringe Anzahl von Thrombozyten sein. Eine überhöhte Anzahl der Blutblättchen spricht oftmals für eine eitrige Entzündung besonders des Hals, Nasen und Rachenbereiches oder nach einer starken Verletzungskrankheit. Auch bei einer Harnwegsentzündung treten oftmals erhöhte Werte auf. Die Werte der Harnsäure werden ebenfalls bei einem Blutbild untersucht. Bei einem erhöhten Harnstoffanteil kann es zu einer erhöhten Gefahr von schädigenden Kristallablagerungen in den Gelenken kommen, was wiederum eine Gichterkrankung zur Folge haben kann. Weiterhin können erhöhte Werte auch zu Nierensteinen führen, da die Nieren die Harnsäure abtransportiert. Besonders in der Schwangerschaft ist darauf zu achten, dass der Harnsäurespiegel nicht überhöht ist, um eine Schwangerschaftsgestose zu vermeiden. Schlechte Blutwerte können ebenfalls bei Abweichungen des Cholesterinwertes auftreten.

Cholesterinwerte und deren Bedeutung

So können zu hohe Cholesterinwerte eine Fettstoffwechselstörung, eine Zuckererkrankung oder gar die Folge von falscher und zu fettiger Nahrung bedeuten. Ein zu geringer Cholesterinwert wird häufig nach starken Verletzungen oder einer schweren Operation festgestellt.